Anleitung◉Plauderecke

Fairplay bei Gamorio - was der Server prüft

admin
adminAdmin
Gepostet am 28. Juli 2026 um 16:16 Uhr · 6 Aufrufe

Fairplay ist bei uns keine Absichtserklärung, sondern zum größten Teil schlicht Technik. Wer wissen will, worauf er sich beim Okey verlassen kann, findet hier die belastbare Antwort: Was prüft die Software hart, was ist Sache von Menschen, und was steht in eurem Profil.

Der Server entscheidet, nicht euer Gerät

Jede spielrelevante Aktion wird auf unserem Server geprüft und dort ausgeführt. Der Client, also die Seite in eurem Browser oder in der App, ist reine Anzeige und Bedienung. Er kann nichts erzwingen. Konkret bedeutet das:

  • Angemeldet und am Tisch: Eine Aktion wird nur angenommen, wenn sie von einem angemeldeten Konto kommt, das tatsächlich an diesem Tisch sitzt.
  • Nur wer am Zug ist: Züge außer der Reihe werden abgelehnt. Es gibt keinen Weg, dem Server einen fremden Zug unterzuschieben.
  • Der Stein muss wirklich auf der Hand liegen: Abgeworfen werden kann nur, was der Server auch tatsächlich in eurer Hand verbucht hat. Erfundene Steine gibt es nicht.
  • Erst ziehen, dann abwerfen: Die Reihenfolge im Zug ist serverseitig festgelegt, nicht durch die Oberfläche.
  • Die Gewinnhand wird nachgerechnet: Wer beendet, bekommt seine Hand vom Server neu zerlegt und geprüft. Eine ungültige Hand wird abgelehnt, egal was die Anzeige gerade meint.
  • Die 101-Regeln laufen serverseitig: Öffnen, Anlegen, Tauschen und die Wertung entstehen auf dem Server, nicht im Browser.
  • Nur ein aktives Spiel gleichzeitig: Ein Konto kann nicht an mehreren laufenden Partien gleichzeitig teilnehmen.
  • Tisch-Erstellung ist begrenzt und Tisch-Passwörter liegen verschlüsselt (bcrypt), nicht im Klartext.

Handgeheimnis

Fremde Hände werden nie an einen Client ausgeliefert. Ihr bekommt eure eigenen Steine, die offenen Abwürfe und den Spielstand, mehr nicht. Zuschauer sehen ebenfalls keine verdeckten Hände, auch nicht die einer KI. Ein Programm, das mitliest, kann also nichts sehen, was ihr nicht auch selbst seht.

Der Fair-Play-Score im Profil

Jedes Konto hat einen Fair-Play-Score, sichtbar im Profil. Er startet bei 100 und sinkt durch Verhalten, das anderen den Abend verdirbt:

  • Rage-Quits, also das Verlassen einer laufenden Partie
  • längere Abwesenheit am Tisch (AFK)
  • Meldungen durch andere Mitglieder

Der Score ist bewusst als langfristiges Bild gedacht. Ein einzelner schlechter Tag reißt niemanden herunter, dauerhaftes Verhalten schon.

Absprachen: Prüfsystem ja, Automatik-Urteil nein

Für Absprachen zwischen Konten und auffällige Chip-Bewegungen gibt es bei uns einen Wächter mit dem Namen Mergen. Wichtig ist, wie er arbeitet: Die Software verhängt keine Strafen. Sie kann höchstens eine Anhörung eröffnen. Entschieden wird danach von einem Menschen aus der Leitung.

Dabei gilt ein Grundsatz, der uns wichtig ist: Der Beschuldigte sieht dieselben Beweise wie die Leitung. Es gibt keine geheime Akte, aus der heraus jemand verurteilt wird. Wer eine Anhörung bekommt, kann dazu Stellung nehmen, bevor eine Entscheidung fällt.

Welche Muster wir uns ansehen und ab wann etwas auffällt, schreiben wir bewusst nicht auf. Diese Angaben wären für ehrliche Spieler ohne Nutzen und für den Rest eine Anleitung.

Und das Geld?

Chips sind Spielgeld. Der Weg führt nur in eine Richtung: Coins können zu Chips werden, zurück geht es nicht, und eine Auszahlung gibt es nicht. Das ist nicht nur in den AGB so formuliert, sondern im Code selbst verriegelt. Damit fällt der wichtigste Grund für organisierten Betrug weg, denn am Ende der Kette steht kein Bargeld.

Wenn euch etwas auffällt

Meldet Auffälligkeiten über die Melden-Funktion, statt sie im Tischchat auszudiskutieren. Nützlich sind Tisch und ungefährer Zeitpunkt sowie eine kurze Beschreibung dessen, was ihr beobachtet habt. Alles Weitere übernehmen wir, und zwar als Menschen, die sich die Partie ansehen.

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28. Juli 2026 · 16:16 Uhr · 6 Aufrufe

Fairplay ist bei uns keine Absichtserklärung, sondern zum größten Teil schlicht Technik. Wer wissen will, worauf er sich beim Okey verlassen kann, findet hier die belastbare Antwort: Was prüft die Software hart, was ist Sache von Menschen, und was steht in eurem Profil.

Der Server entscheidet, nicht euer Gerät

Jede spielrelevante Aktion wird auf unserem Server geprüft und dort ausgeführt. Der Client, also die Seite in eurem Browser oder in der App, ist reine Anzeige und Bedienung. Er kann nichts erzwingen. Konkret bedeutet das:

  • Angemeldet und am Tisch: Eine Aktion wird nur angenommen, wenn sie von einem angemeldeten Konto kommt, das tatsächlich an diesem Tisch sitzt.
  • Nur wer am Zug ist: Züge außer der Reihe werden abgelehnt. Es gibt keinen Weg, dem Server einen fremden Zug unterzuschieben.
  • Der Stein muss wirklich auf der Hand liegen: Abgeworfen werden kann nur, was der Server auch tatsächlich in eurer Hand verbucht hat. Erfundene Steine gibt es nicht.
  • Erst ziehen, dann abwerfen: Die Reihenfolge im Zug ist serverseitig festgelegt, nicht durch die Oberfläche.
  • Die Gewinnhand wird nachgerechnet: Wer beendet, bekommt seine Hand vom Server neu zerlegt und geprüft. Eine ungültige Hand wird abgelehnt, egal was die Anzeige gerade meint.
  • Die 101-Regeln laufen serverseitig: Öffnen, Anlegen, Tauschen und die Wertung entstehen auf dem Server, nicht im Browser.
  • Nur ein aktives Spiel gleichzeitig: Ein Konto kann nicht an mehreren laufenden Partien gleichzeitig teilnehmen.
  • Tisch-Erstellung ist begrenzt und Tisch-Passwörter liegen verschlüsselt (bcrypt), nicht im Klartext.

Handgeheimnis

Fremde Hände werden nie an einen Client ausgeliefert. Ihr bekommt eure eigenen Steine, die offenen Abwürfe und den Spielstand, mehr nicht. Zuschauer sehen ebenfalls keine verdeckten Hände, auch nicht die einer KI. Ein Programm, das mitliest, kann also nichts sehen, was ihr nicht auch selbst seht.

Der Fair-Play-Score im Profil

Jedes Konto hat einen Fair-Play-Score, sichtbar im Profil. Er startet bei 100 und sinkt durch Verhalten, das anderen den Abend verdirbt:

  • Rage-Quits, also das Verlassen einer laufenden Partie
  • längere Abwesenheit am Tisch (AFK)
  • Meldungen durch andere Mitglieder

Der Score ist bewusst als langfristiges Bild gedacht. Ein einzelner schlechter Tag reißt niemanden herunter, dauerhaftes Verhalten schon.

Absprachen: Prüfsystem ja, Automatik-Urteil nein

Für Absprachen zwischen Konten und auffällige Chip-Bewegungen gibt es bei uns einen Wächter mit dem Namen Mergen. Wichtig ist, wie er arbeitet: Die Software verhängt keine Strafen. Sie kann höchstens eine Anhörung eröffnen. Entschieden wird danach von einem Menschen aus der Leitung.

Dabei gilt ein Grundsatz, der uns wichtig ist: Der Beschuldigte sieht dieselben Beweise wie die Leitung. Es gibt keine geheime Akte, aus der heraus jemand verurteilt wird. Wer eine Anhörung bekommt, kann dazu Stellung nehmen, bevor eine Entscheidung fällt.

Welche Muster wir uns ansehen und ab wann etwas auffällt, schreiben wir bewusst nicht auf. Diese Angaben wären für ehrliche Spieler ohne Nutzen und für den Rest eine Anleitung.

Und das Geld?

Chips sind Spielgeld. Der Weg führt nur in eine Richtung: Coins können zu Chips werden, zurück geht es nicht, und eine Auszahlung gibt es nicht. Das ist nicht nur in den AGB so formuliert, sondern im Code selbst verriegelt. Damit fällt der wichtigste Grund für organisierten Betrug weg, denn am Ende der Kette steht kein Bargeld.

Wenn euch etwas auffällt

Meldet Auffälligkeiten über die Melden-Funktion, statt sie im Tischchat auszudiskutieren. Nützlich sind Tisch und ungefährer Zeitpunkt sowie eine kurze Beschreibung dessen, was ihr beobachtet habt. Alles Weitere übernehmen wir, und zwar als Menschen, die sich die Partie ansehen.

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